3D - Die Technik und Zukunft

 

 

 

Das Thema 3D ist mittlerweile nicht mehr aus der Unterhaltungselektronik wegzudenken. Spätestens seit dem bahnbrechenden Erfolg von James Camerons 3D Spektakel "Avatar" hofft jeder größere Elektronikhersteller daran anknüpfen zu können. Unternehmen wie Sony, Panasonic und Samsung haben eine Vielzahl an entsprechenden 3D Fernsehern und 3D Blu-ray Playern angekündigt, die ihren Weg in die Wohnzimmer der Verbraucher zu finden hoffen.

Die Marktforscher von Display Search erwarten, dass in diesem Jahr bereits rund 1,2 Millionen 3D fähige Fernseher verkauft werden. Dies ist jedoch erst der Anfang. Die Marktexperten prognostizieren, dass der Absatz an 3D-fähigen Displays im Jahr 2018 auf 196 Millionen Stück steigen wird - davon jeweils zu einem Drittel 3D Fernsehgeräte, 3D Computermonitore und Notebook-Displays sowie mobile Geräte wie Handys. Das sind natürlich hochspekulative Zahlen, die aber gut die hohen Erwartungen der Branche bezüglich 3D Home Entertainment widerspiegeln.

Was die dahinterstehende 3D-Technik betrifft, hat sich bei Fernsehgeräten derzeit das mittlerweile erprobte 3D Shutterbrillen-Verfahren durchgesetzt. Aktive Shutterbrillen blenden jeweils das Bild für das nicht angesprochene Auge aus, das vom 3D-Fernseher jeweils für das linke und rechte Auge abwechselnd gezeigt wird. Sämtliche von den größeren Herstellern angekündigten 3D Geräten beruhen auf diesem Verfahren.

Für 2010 sind bereits etwa 50 3D-Produktionen angekündigt, wie beispielsweise "Alice im Wunderland" von Tim Burton. Darüber hinaus werden zahlreiche Filme auf 3D Blu-ray Disc veröffentlicht, wie beispielsweise natürlich Avatar. Auch die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika soll das Interesse anstacheln. Sony plant 3D Public Viewings in mehreren Großstädten. Der britische Sender "BSkyB" plant den Start des ersten europäischen 3D-Kanals in diesem Jahr und auch Sky Deutschland gab mittlerweile bekannt, ähnliche Gedanken zu hegen.

Zum aktuellen Stand der 3D Technik hat Patrick Schappert vom bekannten Heimkino-Händler GROBI - Die Grossbildspezialisten ein Interview mit Ingo Nadler von more3D geführt, einer der führenden 3D-Firmen. In 30 kurzweiligen Minuten werden anhand von verschiedenen Anwendungsbeispielen die Möglichkeiten der aktuellen und zukünftigen 3D-Techniken erläutert. More3D mit Sitz in Brühl hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Software und Hardware für stereoskopisches Sehen sowie die Produktion von 3D-Filmen spezialisiert.

"Uns kam es in dem Film darauf an, dass wir Klarheit in diese spannende Anwendung bringen. Was geht jetzt, wie geht es und was wird da in den nächsten 12 Monaten auf uns zukommen", so Schappert. "Mit Ingo Nadler, den wir seit der Firmengründung mit unserem Wissen aus dem Bereich der Projektion immer wieder unterstützen, haben wir einen der weltweit besten Fachleute als Partner."

 

 

Teil 1 des Interviews

 

 

Teil 2

 

 

Teil 3
 

 

Über more3D

Links: www.more3d.com
          www.invazion.org

 

Grobi

 

Links: www.grobi.tv

BIG SCREEN Partner

 
 
 



Hier werben!