19.07.2010
Die Playstation 3 kann seit kurzem auch Spiele in stereoskopischen 3D darstellen. Um die Qualität und Bildwiederholungsrate von 60 Frames pro Sekunde dabei sicherzustellen, wird die Auflösung bei allen 3D-Spielen aber auf 720p, also 1.280 x 720 Pixel beschränkt. Das gilt auch für Spiele, die nativ in der Lage sind, die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (1080) zu nutzen.
Das bestätigte Simon Benson, Senior Development Manager bei Sony Computer Entertainment Europe (SCEE) auf der Entwicklermesse Develop Conference im britischen Brighton. Benson wies dabei darauf hin, dass selbst das geschulte Auge eines Experten kaum einen Unterschied zwischen 720p und 1080p in 3D erkennen würde. Daher sei es unwahrscheinlich, dass dies bei Konsumenten der Fall sein würde.
Demnach werden auch zukünftige 3D-Spiele wie Gran Turismo 5 mit einer geringeren Auflösung im 3D-Modus laufen. Die Beschränkung der Auflösung ist der Tatsache geschuldet, dass für den 3D-Effekt zwei verschiedene Bilder produziert werden müssen, was natürlich höhere Anforderungen an die Hardware stellt.
Die Playstation 3 wurde mit der im April freigegebenen Firmware 3.30 um die Möglichkeit zur Wiedergabe von Spielen in stereoskopischen 3D erweitert. Im Juni wurden mit "Wipeout HD", "Super Stardust HD", "Motorstorm: Pacific Rift" und "PAIN" die ersten 3D-Spiele veröffentlicht. Während die beiden erstgenannten Spiele komplett in 3D sind, handelt es sich bei Motorstorm um eine 3D-Demoversion und PAIN bietet nur teilweise 3D-Unterstützung.
Im September will Sony ein weiteres Firmware-Update zur Wiedergabe von 3D Blu-ray Discs auf der Playstation 3 veröffentlichen. Darüber hinaus soll die Konsole mittels weiterer Firmware-Updates künftig auch in der Lage sein, 3D-Fotos sowie 3D-Videoclips vom Online-Videoportal YouTube auf einem 3D-fähigen Fernseher darstellen zu können.
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