Diablo 3 - Blizzard veröffentlicht Patch 1.0.2

Fehler 37 kehrt zurück - Patch überlastet die Server

Blizzard hat heute den Patch 1.0.2 für Diablo 3 veröffentlicht. Die Aktualisierung behebt eine Reihe von Fehlern im Spiel und bringt zudem einige Anpassungen für den Mönch. Der Patch wird wie üblich beim Start des Launchers automatisch heruntergeladen und installiert.

Die Veröffentlichung des Patches sorgte gleich mal wieder für überlastete Server, so dass Spieler den altbekannten Fehler 37 zu sehen bekommen. In diesem Fall hilft wie immer nur abwarten. Die Serverkapazitäten wurden nach dem holprigen Launch von Diablo 3 offenbar nicht erhöht. Da sich die meisten Spieler wohl erst heute Abend einloggen werden, dürfte der Fehler 37 noch öfters zu sehen sein.

Mit dem Patch wird der Mönch geringfügig angepasst, wobei einige Fertigkeiten in ihrer Wirkung abgemildert wurden. Ansonsten gibt es größtenteils Fehlerkorrekturen, die unter anderem die Achievements und das Auktionshaus betreffen. Außerdem wurden die Menüs und Chatfunktionen etwas überarbeitet. Eine vollständige Liste der Änderungen findet sich im offiziellen Battle.net-Blog.

Größere Änderungen im Gameplay wird es mit dem kürzlich angekündigten Patch 1.0.3 geben. Einen Veröffentlichungstermin haben die Entwickler von Blizzard noch nicht bekannt gegeben.

Diablo 3 - Erste Informationen zu Patch 1.0.2 und 1.03

Blizzard hat sich in einem ausführlichen Blogposting zu den kommenden Patches für Diablo 3 geäußert und welche Änderungen am Spieldesign diese mit sich bringen werden. Die Entwickler sprechen außerdem den Inferno-Schwierigkeitsgrad an und als Zusatz gibt es einige interessante Statistiken zum bisherigen Spielbetrieb.

Blizzard weist darauf hin, dass schwerwiegende Design- und Balance-Probleme, Fehler oder nicht beabsichtigte Entwicklungen des Spiels und seiner Systeme in der Regel mit Hotfixes behoben werden sollen. Dabei muss der Spieler keinen Patch herunterladen. Weniger dringliche Komplikationen will Blizzard aber mit herkömmlichen Patches beheben.

Der nächste Patch (1.0.2) wird dann voraussichtlich im Laufe dieser Woche erscheinen. Nach Angaben von Blizzard werden damit hauptsächlich Service-Probleme behoben. Weitere Änderungen der Spielbalance soll es erst mit dem Patch 1.0.3 geben, für den es noch keinen Veröffentlichungstermin gibt.

Die Entwickler begründen die bisher durchgeführten Änderungen damit, dass die Fertigkeiten einfach daurch stärker ausgefallen seien als gedacht. Ihre Auswirkung auf die Balance der Klassen sowie die Wahrnehmung dieser Balance hätten einen Hotfix erforderlich gemacht. Spieler sollen aber nicht befürchten, dass solche Abschwächungen nun ständig vorgenommen werden: "Wenn eine Fertigkeit mächtig ist, sich jedoch nicht negativ auf das Spiel auswirkt, sollt ihr auch gerne euren Spaß damit haben."

Inferno soll extrem schwierig sein, so Blizzard weiter. Man werde den Schwierigkeitsgrad aber weiter genau im Auge behalten und unter anderem an den "Schadensspitzen" arbeiten, die nach Ansicht der Entwickler derzeit zu häufig vorkommen. Patch 1.0.3 soll diesbezüglich einige Änderungen enthalten. Ziel sei es, vielfältige Charakterbuilds zu unterstützen und zu fördern, damit alle Klassen in Inferno spielbar sind.

"Doch obwohl der Schaden ein wenig mehr Spitzen hat als von uns gedacht, beobachten wir eine wesentliche Anzahl an Spielern, die versuchen Inferno mit unzureichender Ausrüstung zu bewältigen", so Blizzard weiter. Spieler sollten also am besten erstmal bessere Ausrüstung sammeln.

Des Weiteren will Blizzard die legendären Gegenstände verstärken, die oft als vergleichsweise schwach kritisiert werden. Das soll aber erst im Rahmen des PVP-Patches geschehen, der gegen Ende des Jahres erscheinen wird. Zudem werden mit Patch 1.0.3 Gegenstandsstufen für Items ab Stufe 60 angezeigt, wodurch der Vergleich zwischen ilvl 63 (blau) und ilvl 60 (legendär) vereinfacht werden soll.

Eine weitere Änderung betrifft den Schmied: Die Kosten für Training (Gold und Seiten) sowie Herstellung von Stufe 1 bis 59 sollen angepasst werden. Außerdem werden die Kosten für das Kombinieren von Edelsteinen gesenkt, so dass künftig nur noch zwei (statt drei) Klunker bis hin zu "Makellos quadratisch" benötigt werden. Diese beiden Änderungen sind ebenfalls für Patch 1.0.3 vorgesehen.

Nun noch einige Statistiken, die seit der Veröffentlichung von Diablo 3 gesammelt wurden:

  • - Spieler haben im Durchschnitt drei Charaktere erstellt
    - 80 Prozent der Charaktere befinden sich zwischen Stufe 1 und 30
    - 1,9 Prozent der Charaktere haben Inferno erreicht
    - 54 Prozent der Hardcore-Spieler haben einen weiblichen Charakter
    - Der Großteil (35 Prozent) der Hardcore-Charaktere stirbt in Akt I Normal
    - Der geläufigste Build auf Stufe 60 wird nur von 0,7 Prozent der Charaktere der jeweiligen Klasse genutzt
    - Die meistgenutzten Runen für die verschiedenen Klassen auf Stufe 60
    sind: Barbar: Kalt serviert, Dämonenjäger: Andauernder Nebel, Zauberer: Spiegelhaut, Mönch: Friedliche Rast, Hexendoktor: Betäubender Pfeil

 
verfasst von Oliver Völker
 

Verfasst am:

30.05.2012 15:04

 

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