Command & Conquer 4 ohne LAN-Modus und Dedicated Server
22.02.2010
Der in Kürze erscheinende vierte und letzte Teil der Command & Conquer-Reihe wird einige Einschränkungen mit sich bringen. Sam Bass, Lead Designer des Entwicklerteams von Electronic Arts Los Angeles, teilte gegenüber destructoid.com mit, dass "Tiberian Twilight" definitiv keinen LAN-Modus und auch keine Unterstützung für dedizierte Server beinhalten wird.
Der Grund dafür ist der bereits angekündigte Online-Zwang, der auch für die Einzelspielerkampagne gilt. Vergleichbar mit Ubisofts neuer Plattform werden die Fortschritte des Spielers aus dem Einzelspieler- und dem Mehrspielermodus auf einem Zentralserver von Electronic Arts gespeichert. Dazu ist laut EA eine permanente Internetverbindung erforderlich.
Bass betonte die Vorteile dieses sogenannten "global player progression system". Da die Daten auf einem Zentralserver von EA gespeichert werden, können sich Spieler auf einem anderen Rechner, auf dem das Spiel installiert ist, anmelden und die eigenen Spielstände und freigespielten Inhalte nutzen. Zudem sei nur so ein faires und schummelfreies Spielen möglich.
Der Publisher Ubisoft hatte ein vergleichbares System bereits Ende Januar angekündigt. Zu den Spielen, die darauf setzen werden, gehören unter anderem die PC-Version von Assassin´s Creed 2 sowie Die Siedler 7. Ubisoft gab dabei auch zu, dass dadurch auch verhindert werden soll, dass Spiele ohne gültige Lizenz genutzt werden. Nachdem nun auch Electronic Arts nachgezogen hat, könnten andere Publisher dem Beispiel der beiden Schwergewichte folgen.