06.02.2010
Microsoft hat für den Februar-Patchday in der nächsten Woche 13 Updates angekündigt, die insgesamt 26 Sicherheitslücken schließen sollen. Elf Security Bulletins adressieren Probleme in Windows, betroffen davon sind Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 sowie Windows Server 2008 R2. Die restlichen zwei sind für Office, mit Office XP, Office 2003 sowie Office 2004 für Mac sind aber nur ältere Versionen betroffen.
Der Softwarekonzern stuft fünf der elf Sicherheits-Updates für Windows als "kritisch" ein, weitere fünf als "wichtig" und eines als "moderat". Die beiden Updates für Office werden als "wichtig" bewertet. Zu den Sicherheitslücken, die beseitigt werden, gehört die Schwachstelle in der Virtual DOS Machine (VDM), mit der 16-Bit-Programme ausgeführt werden können. Die Lücke existiert seit bereits 17 Jahren und wurde vor kurzem vom Google-Entwickler Tavis Ormandy entdeckt. Der von ihm veröffentlichte Exploit öffnet eine Eingabeaufforderung, in der Befehle mit Systemrechten ausgeführt werden können, obwohl man als Anwender mit eingeschränkten Rechten angemeldet ist.
Für die vor kurzem entdeckte neue Sicherheitslücke in den Internet Explorer-Versionen 5.01, 6, 7 und 8 wird es hingegen keinen Patch geben. Microsofts Security Communications Manager Jerry Bryant erklärte, dass für den Februar-Patchday kein entsprechendes Update geplant ist. Betroffen von der Sicherheitslücke sind hauptsächlich Windows-Versionen vor Vista.
Der diesmonatige Patchday findet am kommenden Dienstag, dem 9. Februar statt. Die Updates werden hierzulande zur Abendzeit zur Verfügung stehen. Microsoft wies indes noch darauf hin, dass in diesem Jahr der Support für mehrere ältere Windows-Versionen auslaufen wird. Windows 2000 und Windows XP Service Pack 2 werden ab dem 13. Juli 2010 nicht mehr unterstützt.
zusätzliche Infos:
- Ankündigung von Microsoft lesen
- Microsoft warnt vor neuer IE-Sicherheitslücke
- Firefox und Opera profitieren von IE-Sicherheitslücke
- Forum