Microsoft wehrt sich gegen Word-Verkaufsverbot

Microsoft wehrt sich gegen Word-Verkaufsverbot: Microsoft legt Berufung gegen Urteil ein

Microsoft wehrt sich gegen Word-Verkaufsverbot: Microsoft legt Berufung gegen Urteil ein

Nachdem ein texanisches Gericht vor einigen Tagen ein Verkaufsverbot für MS Word 2003 und 2007 sowie die kommende Version in Office 2010 verhängte, reagiert Microsoft nun und legt Berufung gegen das Urteil ein. Die entsprechenden Dokumente wurden bereits am US-Berufungsgericht in Washington eingereicht.

In dem Antrag warnt der Softwareriese, dass es mit der Vollstreckung des Verbots zu einem "irreparablen Schaden für Microsoft" kommen werde, da ein "Kernstück der Produktlinie für Monate vom Markt" genommen würde. Das Urteil würde nicht nur den Verkauf von Word, sondern von der gesamten Office-Suite verhindern, betonen die Anwälte.

Auch wird darauf hingewiesen, dass großen Händlern und PC-Herstellern durch das Verkaufsverbot "eine massive Störung ihrer Verkäufe" drohe. Deshalb strebe man eine Aussetzung des Urteils an.

Das Verkaufsverbot wurde vor einer Woche verhängt, Hintergrund ist ein andauernder Rechtsstreit zwischen Microsoft und dem kanadischen Unternehmen i4i. Laut der Anklage verletze Microsoft mit seinen Produkten ein Patent auf angepasste XML-Dateiformate, welches i4i seit 1998 hält. Microsoft wurden 60 Tage Zeit zur Umsetzung des Urteils eingeräumt, dazu kommt noch eine Strafe von rund 290 Millionen US-Dollar.

Mehr Infos:

- Verkaufsverbot für XML-fähiges MS Word

- IE6 Unterstützung bis 2014

- Micosoft und Yahoo verbünden sich

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verfasst von Oliver Völker
 
Microsoft wehrt sich gegen Word-Verkaufsverbot: Microsoft legt Berufung gegen Urteil ein

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Verfasst am:

19.08.2009 00:00

 

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