25.02.2010
Der japanische Unterhaltungs- und Elektronikkonzern Sony reorganisiert einen Teil seiner Geschäftsbereiche. Das Ziel ist es, sich besser und übergreifend auf die Netzwerk-Dienste und -Plattformen konzentrieren zu können. Laut Mitteilung des Unternehmens wird die Sony Computer Entertainment (SCE) zum 1. April 2010 in Sony Networked Entertainment Platform (SNEP) umbenannt.
SNEP wird zugleich sämtliche Geschäftsbereiche, die mit der Planung, Entwicklung, Herstellung und dem Verkauf von Spielekonsolen und Spielesoftware zusammenhängen, in ein neues Unternehmen ausgliedern, das dann wieder unter dem bekannten Namen Sony Computer Entertainment agieren wird.
SNEP wird anschließend wiederum mit Sony fusionieren und soll komplett darin aufgehen. Sony übernimmt dann das bislang von Sony Computer Entertainment betreute Geschäft mit Plattformen und Dienste. Nach Angaben des Konzerns kann die Fusion von Sony und SNEP ohne Zustimmung der Aktionäre stattfinden.
Nach außen hin bleibt eigentlich alles beim alten, am bisherigen Handelsnamen, an den Firmensitzen und anderem Organisatorischen ändert sich nichts. Konsolen und Spiele werden künftig weiterhin unter dem Namen Sony Computer Entertainment vertrieben. Sony-CEO Kaz Hirai begründete die Umfirmierung damit, dass die neue Sparte der Online-Inhalte in das bisherige Konzept eingegliedert werden soll.
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