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Neufassung des Google Book Settlement vorgelegt
Google und US-Autorenverbände haben nach monatelangen Verhandlungen am Freitagabend eine Neufassung ihres umstrittenen Buchvergleichs beim zuständigen Bundesgericht in New York eingereicht. Die von Bundesbezirksrichter Denny Chin gesetzte Abgabefrist wäre um Mitternacht abgelaufen. Google hat in der Neufassung eine Reihe von Zugeständnissen gemacht, die der teils heftigen internationalen Kritik geschuldet sind.
Der Vergleich gewährte Google gegen die Zahlung einer pauschalen Summe von 125 Millionen US-Dollar das Recht, weiterhin Bücher einzuscannen und zu vermarkten. Die Autoren erhielten einen Anspruch auf eine Beteiligung an den Einnahmen. Das Google Book Settlement sorgte vor allem aus dem Ausland für starke Kritik, der sich Verleger, die EU-Kommission und auch die französische und deutsche Regierung anschlossen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte noch Mitte Oktober, dass sie es ablehne, "dass ohne jeden urheberrechtlichen Schutz die Bücher einfach eingescannt werden, wie dies von Google gemacht wird". Auch die Open Book Alliance der Google-Rivalen Microsoft, Yahoo und Amazon sowie dem Internet Archive kritisierten die Pläne. Das US-Justizministerium forderte ebenfalls eine Nachbesserung.
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