05.09.2009
Seit Freitagmittag ist der "Wahl-O-Mat" zur Bundestagswahl 2009 am 27. September online. Das interaktive Online-Tool soll besonders bei Erst- und Jungwählern das Interesse für Wahlen wecken.
Dem Nutzer werden vom Wahl-O-Mat 38 Thesen präsentiert, wie beispielsweise "Längere Laufzeit für Atomkraftwerke?" oder "Soll die Bundeswehr sofort aus Afghanistan abgezogen werden?". Zu den Thesen kann der Nutzer seine Zustimmung, Neutralität oder Ablehnung kundgeben. Zum Anschluß kann noch angegeben werden, welche Themen einem besonders wichtig sind, was in der Ergebnisberechnung berücksichtigt wird.
Der Wahl-O-Mat ermittelt anhand der Antworten, welcher Partei man am nähesten steht, die Parteien mit geringerer Übereinstimmung werden in absteigender Reihenfolge aufgelistet. Zu den Parteiprogrammen lassen sich ausführliche Informationen aufrufen. Mit 24 Parteien haben sich fast alle zur Bundestagswahl zugelassene Parteien am Wahl-O-Mat beteiligt.
Der Wahl-O-Mat basiert auf einem Vorbild aus den Niederlanden und wurde erstmals zur Bundestagswahl 2002 eingesetzt. Zur Bundestagswahl 2005 wurde das Tool rund fünf Millionen mal genutzt, bei der Europawahl 2009 wurden 1,5 Millionen Nutzer gezählt. Die Bundeszentrale für politische Bildung weist darauf hin, dass es sich um ein Informationsangebot und nicht um eine Wahlempfehlung handelt.
Zusätzliche Infos:
- Zum Wahl-O-Mat gehen

Abstimmen mit Wahl-O-Mat, Screenshot: BigScreen