06.08.2009
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar wirft Google einen Bruch der getroffenen Vereinbarung im Bezug auf den Street-View-Dienst vor. Gegenüber der Rhein-Zeitung erklärte er, die derzeitigen Aktivitäten Googles seien "nicht das, was wir miteinander vereinbart hatten".
Der Grund für die erneute Kritik von Caspar sind die derzeit stattfindenen Street-View-Aufnahmen von Straßenzügen in ländlichen Regionen, ohne vorher die Anwohner informiert zu haben, was der im Juni getroffenen Vereinbarung widerspreche.
Weiterhin wies Caspar darauf hin, dass die Informationen über die Einsatzorte der Kamerawagen von Google mittlerweile veraltet sind und sich noch auf Juni/Juli beziehen. Caspar "erwarte in kürzester Zeit eine Klarstellung", so die Rhein-Zeitung.
Google hat auf die Kritik schnell reagiert und die Einsatzliste mittlerweile auf den neuesten Stand gebracht. Zudem soll ein heute stattfindenes Treffen mit dem Datenschutzbeauftragten die Situation klären.
Mehr Infos:
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