Neue Schäden am LHC, Neustart erst November

 

 

 

news   22.07.2009

 

 

 

Das europäische Kernforschungszentrum CERN teilt mit, dass sich die Wiederinbetriebnahme des Large Hadron Collider abermals verschieben wird, wahrscheinlich auf den November.

Die Hinweise auf weitere Schwachstellen haben sich leider bewahrheitet als in zwei Sektoren Lecks im Kühlsystem, zwischen dem Helium-System und dem umgebenden Vakuumsystem, gefunden wurden. Damit keine weiteren Schäden auftreten müssen die schadhaften Sektoren wie üblich langsam von 80 Kelvin auf Zimmertemperatur aufgewärmt werden.

Der Large Hadron Collider, der derzeit leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger der Welt, wurde am 10. September 2008 in Betrieb genommen und nur wenige Tage später durch einen Unfall, bei dem zwei der supraleitenden Magnete beschädigt wurden, wieder stillgelegt.

Seitdem wird die Anlage repariert, Termine für den Neustart mussten immer wieder verschoben werden. Die Installation eines neuen Sicherheitssystems, das sogenannte Quench Protection System (QPS) soll derartige Unfälle in Zukunft verhindern. Als Ausgleich für die lange Zwangspause soll in diesem Jahr auf die übliche Winterpause verzichtet werden.

 

Mehr Infos:

 

- Neustart LHC verschoben

- CERN European Organization for Nuclear Research

 

 

 

 

 

   

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