Intel-Friday-Night abgesagt - Verbot drohte

Intel-Friday-Night abgesagt - Verbot drohte: Veranstalter sagen Spielewettbewerb in Karlsruhe ab

Intel-Friday-Night abgesagt - Verbot drohte: Veranstalter sagen Spielewettbewerb in Karlsruhe ab

Turtle Entertainment hat die für den 5. Juni in Karlsruhe geplante "Intel Friday Night" der Bundesliga für Computerspiele abgesagt. Damit kommt der Veranstalter einem möglichen Verbot des Wettbewerbs zuvor, dass bei einer heute stattfindenden Sondersitzung des Gemeinderats hätte beschlossen werden können. Die Karlsruher CDU hatte dies gefordert.

Die Veranstaltung sollte ursprünglich schon in Stuttgart stattgefunden haben, wurde dort aber kurz nach dem Amoklauf von Winnenden und im Zuge der wieder aufkeimenden Killerspiel-Diskussion abgesagt. Der Geschäftsführer von Turtle Entertainment, Ralf Reichert, zeigte sich enttäuscht über den Umgang seitens der Stadt Karlsruhe. "Wir haben den Eindruck, im Karlsruher Kommunalwahlkampf instrumentalisiert zu werden", so das Unternehmen.

Turtle Entertainment verwahrt sich gegen die Behauptung, dass bei dem geplanten Wettbewerb der Jugendschutz nicht gewährleistet sei. Ein zusammen mit der Intel Friday Night geplantes "Eltern-LAN", auf der sich besorgte Eltern einen eigenen Einblick in den liebsten Zeitvertreib ihrer Sprößlinge hätten verschaffen können, wird nun ebenfalls nicht stattfinden, trotz Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.

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verfasst von Oliver Völker
 
Intel-Friday-Night abgesagt - Verbot drohte: Veranstalter sagen Spielewettbewerb in Karlsruhe ab

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Verfasst am:

26.05.2009 00:00

 

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