Der Large Hadron Collider ist in Betrieb

 

 

 

Die Premiere des größten Teilchenbeschleunigers der Welt und gleichzeitig der größten je von Menschenhand gebauten Maschine klappte reibungsfrei. Nun müssen die Physiker die Leistung des LHC über einen Zeitraum von mehreren Wochen so weit hochfahren um die ersten Experimente beginnen zu können. Das erste eingespeiste Protonenbündel hatte nur fünf Prozent der für Kollisionsexperimente vorgesehenen Masse.

Die Betreiberorganisation CERN (Conseil Européen pour la Recherche, bzw. die Europäische Organisation für Kernforschung) erhofft sich von diesen Experimenten neue Erkenntnisse und Theorien zum Aufbau des Universums, sowie auch den Nachweis des bisher hypothetischen Higgs-Boson Elementarteilchens. Sollte dies nicht gelingen müssen von Grund auf neue grundlegende Theorien entwickelt werden.

Aufmerksamkeit hat der LHC in den letzten Wochen vor allem wegen seiner angeblichen Gefahren für die Existenz der gesamten Menschheit gemacht. Gegner argumentieren dass der Teilchenbeschleuniger mikroskopische schwarze Löcher erzeugen könnte, die sofern sie sich stabilisieren würden, die ganze Erde verschlucken könnten. Die CERN-Physiker argumentieren dagegen dass diese jedoch innerhalb von Sekundenbruchteilen wieder zerfallen würden, sofern sie überhaupt entstehen.

Weiterhin wurde genannt dass der LHC sogenannte seltsame Materie (Strangelets) erzeugen könne, die auf unvorhersehbare Weise mit normaler Materie reagieren könnte. Mehrere Klagen gegen die Inbetriebname des LHC wurden von verschiedenen Gerichtshöfen bereits abgewiesen. CERN-Wissenschaftler haben in der letzten Woche sogar von erhaltenen Todesdrohungen berichtet.

 

 

CERN das wichtigste in 3 Minuten als Video

 

 

 

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